Bestattungsvorsorge

Entlastung im Sterbefall

Wenn es um die Gestaltung der eigenen letzten Reise geht, haben viele Menschen bereits Wünsche oder sogar ganz konkrete Vorstellungen. Diese jedoch verbindlich festzuhalten, fällt oft schwer.

Die Bestattungsvorsorge ist wichtig, denn mit dieser Vereinbarung werden Ihre Lieben im Trauerfall von schwierigen Entscheidungen entlastet. Darüber hinaus kann die rechtzeitige Absicherung der eigenen Beerdigungskosten dafür sorgen, dass finanzielle Engpässe vermieden werden.

Vorkehrungen vermitteln Sicherheit

Legen Sie selbstbestimmt alles fest, was Ihnen wichtig ist: die Bestattungsart, das Sarg- und das Urnenmodell Ihrer Wahl, die Grabstätte auf dem gewünschten Friedhof, alle Rituale und Abläufe der Trauerfeier sowie die Grabpflege und die Grabgestaltung. Änderungswünsche innerhalb der Vertragslaufzeit können jeweils berücksichtigt werden.

Wir stehen Ihnen mit einer unverbindlichen und kostenlosen Beratung zur Seite. Vereinbaren Sie gern einen Termin mit uns.

Bestattungskosten absichern – welche Möglichkeiten gibt es?

Als mündelsichere Anlage hat sich die Einlage auf ein Treuhandkonto bewährt. Hier kann ein Zugriff durch Dritte, z. B. im Falle einer Pflegebedürftigkeit, vermieden werden. Alternativ können Sie den Abschluss einer Sterbegeldversicherung in Betracht ziehen.

Testament: Damit bestimmen Sie über die Verteilung Ihres Vermögens im eigenen Sterbefall. Andernfalls greift die gesetzliche Erbfolge. Das Testament muss komplett per Hand geschrieben und mit dem vollständigen Namenszug unterschrieben werden. Es muss außerdem das Datum und den Ort der Verfassung enthalten. Eine Rechtsberatung kann hierbei hilfreich sein, um eventuelle Unklarheiten später auszuschließen.

Patientenverfügung: Für den Fall, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihre Wünsche nicht äußern können: Mit diesem Dokument legen Sie fest, welche Behandlungsmaßnahmen im Falle einer schweren Krankheit oder aufgrund eines Unfalls durchgeführt werden sollen. Gleichzeitig können Sie damit bestimmte medizinische Schritte und Therapien ablehnen. Allgemeine Downloads für eine Patientenverfügung finden Sie im Internet. Diese sollten möglichst präzise ergänzt werden, um später eine eindeutige Willensbekundung zu gewährleisten. 
www.bmj.de

Vorsorgevollmacht: Hiermit können Sie dokumentieren, welche Person Ihres Vertrauens Ihre Interessen vertreten soll, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen hierzu nicht in der Lage sind. Dabei kann es sich um finanzielle Themen handeln, medizinische Eingriffe und Behandlungen oder auch um Verfügungen rund um den Wohnort und die Wohnsituation.

Organspende: Möchten Sie im eigenen Todesfall Ihre Organe für schwer erkrankte Patienten spenden? Mit einem kostenlosen Organspendeausweis können Sie dokumentieren, inwieweit Sie als Organspender zur Verfügung stehen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich gänzlich gegen eine Spende auszusprechen. 
www.organspende-info.de

Digitaler Nachlass

Eigenregie für das digitale Erbe

Damit die digitalen Spuren, die im Trauerfall nicht automatisch gelöscht werden, nach dem Tod kein Eigenleben führen, sind rechtzeitige Maßnahmen empfehlenswert. Andernfalls können für die Angehörigen Zusatzbelastungen entstehen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Passwörter und Zugänge der Portale, die Sie regelmäßig nutzen, sicher abzulegen und eine Person Ihres Vertrauens darüber zu informieren.

Sollten den Hinterbliebenen im Sterbefall keine Zugangsdaten vorliegen, können sie sich an uns wenden. Wir vermitteln digitale Nachlassdienste, die zuverlässig für die Regelung sorgen.